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Weltgrößter Internetknoten DE-CIX zieht vor Verfassungsgericht

Zuhörer bei DEFENDO Präsentationen wissen es schon längst:

DE-CIX in Frankfurt (größter Internet-Knoten weltweit) verklagt den Bundesnachrichtendienst BND wegen "massenhafter und anlassloser Ausspähung"!

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Klage nun abgewiesen. Die Klägerin, die DE-CIX Management GmbH in Frankfurt, sieht die vorgebrachten Fragen als nicht geklärt an und dadurch den Rechtsschutz gefährdet. Man will sich nicht länger zum unfreiwilligen Komplizen bei schwerwiegenden Eingriffen ins Fernmeldegeheimnis machen lassen und nunmehr vor die höchste Instanz ziehen: Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. "Wir sind uns mit unserem Gang nach Karlsruhe sehr sicher", so Klaus Landefeld, Aufsichtsrat der Betreibergesellschaft.
Ist es nicht erstaunlich, dass sich nicht einmal die, sicherlich mit sehr versierten Experten ausgestattete, Betreibergesellschaft des verkehrsreichsten Internet-Knotenpunkts der Erde gegen die Ausspähung seiner Einrichtungen wie Router und Firewalls wehren kann, obwohl man sich der Problematik so sehr bewusst ist (aus einem Artikel von heise online):
"Der BND geht seit rund zehn Jahren an den De-CIX direkt heran, über den mittlerweile zeitweise mehr als sechs Terabits an Daten pro Sekunde fließen. Er leitet dabei den Internetverkehr angeschlossener Provider komplett zur weiteren Analyse aus, lässt sich also eine vollständige Kopie des Datenwusts übermitteln. Die Betreiber des Knotens sahen angesichts dieser weitgehenden Praxis, in die sich der BND von der NSA einweisen ließ und abgefischte Bits und Bytes auch im großen Stil an den US-Geheimdienst weiterleitete, frühzeitig Diskussionsbedarf."
Hier weitere Einzelheiten von netzpolitik.org: https://netzpolitik.org/2018/bnd-vor-dem-bundesverwaltungsgericht-massenueberwachung-am-de-cix-rechtswidrig
DE-CIX betreibt größtenteils Geräte aus Europa, die allerdings auch in großen Stückzahlen in den USA vertrieben werden. Sie unterliegen daher auch dem US-Gesetz "CALEA", das die Hersteller solcher Komponenten verpflichtet, eine nur den US-Behörden bekanntzumachende Zugriffsmöglichkeit zu schaffen.
Erst kürzlich führte dies zu einer peinlichen Situation für mindestens 3 unserer US-Firewall-Mitbewerber, als unmittelbar nach der Gratis-Bereitstellung gestohlener NSA-Hacking-Tools im Netz schleunigst Patches für "Sicherheitslücken" released wurden.

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